Martin Kind geht in die Nächste Instanz

Er gibt nicht auf! Hannover 96 (Martin Kind) hat Klage gegen die 50+1 Regelung beim Ständigen Schiedsgericht eingereicht.
Der Ligaverband hat nun 6 Wochen Zeit auf die Klage zu reagieren.
"Wir werden in gebotener Sachlichkeit und innerhalb der Fristen unsere Argumente zusammenstellen und dann vor dem Ständigen Schiedsgericht vortragen. Wir sind uns unserer Rechtsposition bewusst und sehen daher der Verhandlung gelassen entgegen", entgegenete Liga-präsident Rauball "Im Übrigen haben die Clubs im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung ein klares Votum abgegeben, das die Grundlage für unser weiteres Handeln bildet."

Die 50+1 Regelung sieht vor, dass Fussballclubs des Liagverbandes 50+1% des Vereines selbst halten müssen und nicht, wie beispielsweise in England, Großinvestoren sich einen netten Verein zur Freizeitbelustigung kaufen können.
Kind sieht sich gegenüber Vereinen wie Leverkusen, Hoppenheim und Wolfsburg, die allesamt vor einen großen Geldgeber stehen, benachteiligt. Durch die Abschaffung erhofft er sich Chancengleichheit für kleinere Clubs, und vor allem für Hannover 96. (Anm.der.Red: HaHa)
Hannovers Antrag wurde bereits im November beim der Ligaversammlung mit großer Mehrheit abgelehnt. Sollte die Klage wieder abgewiesen werden, so ziehe Kind es in Betracht "vor ein EU-Gericht zu ziehen".
Info-Seite / Quelle: http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/520511/artikel_502b1_Kind-kaempft-weiter.html






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